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Reisende soll man ziehen lassen

Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, weiß, dass ich einen neuen Blog habe: www.der-buchleser.de. Ich habe für diesen Blog schon einige Jahre Buchrezensionen geschrieben und ihn Anfang 2017 übernommen. Auf Der Buchleser rezensiere ich nicht nur Bücher, sondern schreibe auch ab und zu Beiträge über Themen, die mit Büchern zu tun haben.

Und über ein Thema, das ganz gut hierher passt, habe ich letztens gebloggt. Es geht darum, warum ich keine Bücher aufbewahre, und warum es bei uns nur zwei kleine Bücherregale gibt, eines, das mit den Büchern des Göttergatten bestückt ist, und eines, das im Zimmer der Tochter mit deren Büchern gefüllt ist.

Bücher sind für mich einfach Reisende, und Reisende soll man nicht aufhalten. Und hier findest du den Artikel:

Bücher sind Reisende

Entspannte Grüße
Birgit

7/1 – Woche 25

Juhu und Jippieh! Ich habe es trotz des heißen Wetters geschafft, endlich meinen Papierkram im Dachboden anzugehen. Geschwitzt habe ich nicht schlecht, aber wie so oft hat sich gezeigt, dass die Zeitdauer, die sich mein Gehirn für diese Aktion zurecht gelegt hatte, überhaupt nicht mit der wirklichen Zeitdauer überein gestimmt hat. Ich hab gerade mal 20 Minuten gebraucht, um die Übersicht zu bekommen und alles wieder einzusortieren.

Steuer#

Das ganze Durcheinander ist zum Einen dadurch entstanden, dass ich mit meinem Büro einen Stock tiefer gezogen bin und der Dachboden zum Kreativzentrum (Basteln, Nähen, Malen) wurde, und zum anderen, dass ich meine Selbstständigkeit Ende letzten Jahres aufgegeben habe und fast alle Steuerbescheide aus 10 Jahren korrigiert wurden.  Das bedeutete, dass ich zur Überprüfung alle alten Steuerbescheide aus den Ordnern holen musste und dann die neuen wieder einsortieren sollte. Und das hatte ich bis vergangene Woche nicht getan. Die Ordner und Unterlagen lagen einfach wild verstreut herum.

Jetzt sind wieder alle Steuerunterlagen an ihrem Ort, die restlichen Ordner, die im Zuge des Büroumzugs herumlagen, habe ich entweder mit Jahreszahlen gekennzeichnet, an denen die Belege entsorgt werden können, oder sie auch in so schöne Archivkisten gestellt.

Und bei dieser Aufräumaktion sind mir gleich noch mehrere Dinge in die Hände gefallen, die wegkönnen: ein Ordner mit Unterlagen, die entsorgt werden können, Bücher, die von der Umräumaktion noch in Kisten waren (und weg können), Hängeregistermappen, ca. 15 Kleiderbügel und 5 Kleidersäcke, die keiner mehr braucht. Und einen leeren Karton habe ich auch gefunden 😉

7-1 - Woche 25

Die Bücher werden verkauft bzw. verschenkt, die Hängeregistermappen verkaufen wir auf dem Flohmarkt, ebenso die Kleiderbügel, und die Kleidersäcke wandern ganz einfach in den Müll.

Und schön langsam wird der Abstellraum im Dachboden wieder begehbar und gleicht nicht mehr einem Hindernisparcour.

Als nächstes gehe ich die ganzen leeren Ordner an, die sich auch dort oben stapeln, einen Karton mit Kabeln habe ich noch gefunden, den schaue ich auch nächste Woche durch.

Wie war deine Woche? Ich freu mich auf deine Entrümpelungserfolge.

Entspannte Grüße
Birgit

7/1 – Woche 21

Kinderzimmer Teil zwei! Da wir vergangene Woche im Urlaub waren, und ich nichts entrümpeln konnte, habe ich die Kinderzimmer-Entrümpelung einfach auf zwei Wochen aufgeteilt, zumindest als Blogartikel.

Ich habe es letzte Woche schon angedeutet, dass beim Entrümpeln des Kinderzimmers dieses Mal eine ganze Menge Bücher gehen durften. Unsere Tochter ist eine Vielleserin und sie liebte – bzw. sie liebte bis vor kurzem – Bücher über Tierfantasy: Warrior Cats, Survivor Dogs, Clan der Wölfe, Legende der Wächter. Inzwischen hat sich ihr Buchgeschmack ein bisschen gewandelt. Und ich war verwundert, dass vier ihrer Lieblings-Buchserien aussortiert wurden.

7-1- Woche 21

Insgesamt hat sie ca. 40 Bücher aussortiert. Einen großen Teil habe ich am gleichen Nachmittag noch zu unserer Stadtbücherei gebracht. Ich sehe bei solchen Aktionen immer zuerst online nach, ob sie die Bücher schon haben. Dieses Mal habe ich sogar angerufen, weil es so viele Bücher waren. Die Mindelheimer Stadtbücherei und vor allem die jungen Leser dürfen sich jetzt über eine komplette Serie „Legende der Wächter“, „Clan der Wölfe“ und „Survivor Dogs“ freuen.

Den Rest der Bücher habe ich bei www.momox.de verkauft. Dort gibt man nur die ISBN-Nummer ein, bekommt den Preis angezeigt, für den das Buch angekauft wird, druckt sich dann einen Paketaufkleber aus und kann das Paket kostenlos abschicken. Und da es sich bei den aussortierten Büchern um ziemlich Neue gehandelt hat, waren die Preise wirklich gut.

Das selbst gebastelte Monster auf dem Foto war eines der wenigen Dinge, die ich unbedingt weg haben wollte, weil es so ein Staubfänger ist. Nun hängen an diesem Ding aber viele Erinnerungen, weil es mit Freundinnen zusammen im Kunstunterricht angefertigt wurde. Die Lösung: Wir haben ein Foto davon gemacht. Das Monster liegt bereits in der Mülltonne und das Foto bekommt einen Ehrenplatz im Zimmer.

Den Fototrick wende ich öfter bei sperrigen Dingen oder solchen Staubfängern an. So haben wir vor ein paar Jahren alle selbst gebastelten Martinslaternen fotografiert und entsorgt. Auch ein überdimensionaler, im Kunstunterricht angefertigter Abenteuerspielplatz wurde auf diese Weise verewigt, ohne dass er Platz weg nimmt. Fotos muss man nicht abstauben und nehmen einfach weniger Platz weg!

Mein nächstes, etwas größeres Projekt wird der Dachboden sein. Der wird mich ein paar Wochen in Anspruch nehmen. Da lagert einiges, vor allem auch alte Dokumente und Unterlagen, deren Sichtung etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.

Wie war deine Woche? Ich bin gespannt, was bei dir gehen durfte.

Entspannte Grüße
Birgit

Nimm dir Zeit, ein Buch zu lesen – 52 Schritte, die dein Leben vereinfachen

lesen - 52 schritteWie bitte soll Lesen mein Leben vereinfachen?

Zum Lesen hab ich nun wirklich keine Zeit.

Schließlich habe ich eine Familie, Job und Haushalt zu wuppen.

Meine To-Do-Liste ist so lang, dass ich sie locker als Schal verwenden könnte.

Geht dir das gerade durch den Kopf? – Verstehe ich.

Auf den ersten Blick vereinfacht das Lesen dein Leben wirklich nicht. Es sieht eher so aus, als würde ich dir mit dem Tipp Nimm dir Zeit, ein Buch zu lesen einen weiteren Punkt auf deine To-Do-Liste schreiben.

Aber wie so oft, lohnt sich auch beim Lesen der zweite Blick. Weiterlesen

Irgendwann lese ich das – Meine Strategien gegen die Anhäufung von Lesestoff

BuchstabenEin toller Artikel der auf Facebook gepostet wird, du hast aber gerade keine Zeit zum Lesen.

Ein interessanter Blogpost auf einem Blog, den du regelmäßig liest, leider schreit gerade dein Kind, weil es Hunger hat.

Der Artikel in der Zeitschrift, den du dir für später aufbewahren möchtest, weil du daraus selbst einen Blogartikel machen oder die erwähnten Tipps ausprobieren möchtest.

Informationen, Interessantes, Tipps, Input allerorten, überall und ständig. Als neugieriger, interessierter Mensch kannst du da schon mal untergehen.

Ich gebe zu, ich bin anfällig für all diese lesbaren Informationen.

Ich kann selten an Büchern vorbeigehen, die mich interessieren, habe über hundert Blogs in meinem Feedreader, einige Zeitschriften abonniert und kann mich in Facebook verlieren, wenn ich nicht aufpasse.

Ich liebe es, zu lesen, seien es Romane, Fachbücher, Zeitschriften oder Blogartikel, die mich weiterbringen.

Nur manchmal setzt mich das auch ganz schön unter Druck.

Wenn ich mir die Stapel ungelesener Bücher zu Hause anschaue, seien sie gekauft oder aus der Bücherei, die ungelesenen abonnierten Zeitschriften, von denen schon wieder ein neues Exemplar eingetrudelt ist, und die ungelesenen von mit als interessant erachteten und gespeicherten Blogartikel, dann denke ich mir Wann soll ich das bitte jemals lesen? Weiterlesen