Mehrwert für dich

Heute möchte ich dir zwei E-Books empfehlen, an denen ich mich 2016 beteiligt habe:

Simple present im Praxistest von Felicitas Richter

und

Sei unperfekt von Jutta Held.

Simple present im Praxistest

coverFelicitas Richter hat 2015 – für mich – eines der besten Bücher zur Vereinbarkeit veröffentlicht: Schluss mit dem Spagat. Dieses Jahr hat sie Blogger, die sich mit dem Thema Vereinbarkeit beschäftigen, angesprochen (u.a. auch mich) und sie gebeten, ihr Buch dem Praxistest zu unterziehen. Das haben wir getan, und herausgekommen ist dieses inspirierende E-Book, das ihr euch hier downloaden könnt.

Sei unperfekt

Aus einem unperfekten Video, das Jutta Held dieses Jahr auf ihrem Blog online gestellt hat, ist eine Blogparade geworden, mit 22 Beiträgen. Herausgekommen ist nun ein E-Book mit vielen Tipps und Impulsen, um einfach mal unperfekt zu sein. Hier kannst du dir das E-Book holen.

Ich wünsche dir viel Spaß mit den beiden E-Books.

Entspannte Grüße
Birgit

Loslassen und das Wesentliche erkennen

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Felicitas Richters Buch „Schluss mit dem Spagat“ gehört für mich zu einem der besten Bücher, wenn es um das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Umso mehr freue ich mich, dass mich Felicitas gefragt hat, ob ich bei ihrem Praxistest der Methode mitmachen möchte.

Die Methode Simple Present ist eigentlich ganz einfach, sie besteht aus Impulsen und Anleitungen, die wir alle schon kennen.

Im Grunde geht es darum,

  • sich ein Netzwerk zu schaffen, das einen auffängt, wenn „Not am Mann“ ist
  • sich einen Überblick über alles zu schaffen, was anfällt
  • sich darüber klar zu werden, dass man nicht für alles zuständig ist, sein kann und sein muss
  • eine gute Balance zu finden zwischen Aufgaben und Zeit für Unvorhergesehenes
  • Nein sagen zu lernen
  • den Perfektionismus zu verabschieden
  • seine eigenen Wünsche zu äußern und den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben

und

  • mit seinen Energiereserven sorgsam zu haushalten.

Im Grunde könnte ich über all diese Themen schreiben (hab ich auch schon getan 😉 ), aber nachdem ich über diesen Artikel nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass alle die oben genannten Themen mit Loslassen zu tun haben.

Kontrolle loslassen

Kontrolle loszulassen finde ich persönlich extrem schwierig, weil ich einfach ein Kontrollfreak bin. Früher – als unsere Tochter noch klein war – habe ich Listen hinterlassen, wenn ich mal einen Tag nicht da war. Was wann zu tun ist, und was auf keinen Fall getan werden darf, was im Notfall zu tun ist und was auf keinen Fall vergessen werden darf. Das war ein immenser Aufwand.

Als ich das aufgegeben habe, hat auch alles funktioniert, wenn ich weg war, das Haus stand immer noch und Kind und Mann waren auch noch am Leben, als ich nach Hause gekommen bin.

Wenn du dein Kind in die Obhut „Fremder“ gibst (Netzwerk), gibst du damit auch die Kontrolle ab. Du überträgst die Verantwortung für dein Kind einem anderen, sei es, dass dieser andere dein Kind mit in den Sportunterricht nimmt oder am Nachmittag betreut, weil du arbeitest. Die Erziehung deines Kindes entzieht sich deiner Kontrolle.

Oftmals genießen wird das aber nicht – so wie ich früher –, sondern hadern damit und machen uns so das Leben schwer.

Kontrolle loslassen heißt nicht nur, dass die Möglichkeit besteht, dass alles den Bach runtergeht und bei weitem nicht so läuft, wie du dir das vorstellst. Es bedeutet auch Entspannung. Kontrolle bedeutet Last und Unfreiheit, und die lässt du los. Und das ist herrlich befreiend. Probiere es aus! Es fällt am Anfang schwer, aber es fühlt sich mit der Zeit richtig gut an!

Die Kontrolle lozulassen ist übrigens auch wichtig, wenn du möchtest, dass deine Familie im Haushalt mitarbeitet. Einer der wichtigsten Gründe, warum die Mitarbeit meist nicht funktioniert, ist die Tatsache, dass zwar die Arbeit abgegeben wird aber nicht die Verantwortung dafür. Nicht nur für Kinder ist es deprimierend, wenn die Mama ständig hinterherputzt oder sogar hinterherrennt, damit auch ja alles richtig gemacht wird.

Wenn du also möchtest, dass deine Familie im Haushalt mitarbeitet, dann gib nicht nur die Aufgabe, sondern auch die Verantwortung dafür ab. Du wirst sehen, das funktioniert wunderbar. Kinder lieben es, für etwas ganz alleine verantwortlich zu sein, und sie wachsen daran.

Aufgaben und Dinge loslassen

Dass Vereinbarkeit oft nicht funktioniert, liegt zu einem guten Teil daran, dass wir durch ein Zuviel an Aufgaben und auch Dingen überfordert sind, nur noch funktionieren und einfach nicht mehr wissen, was uns wirklich wichtig ist.

Wenn du dir einen Überblick über all deine Aufgaben verschafft hast, dann wird es Zeit, loszulassen. Ich schreibe alles, was mir einfällt und was ich gerne erledigen möchte, auf meine große To-Do-Liste. Da landen dann auch solche Dinge wie die vor Jahren gedrehten Videos zu bearbeiten und für die Verwandtschaft von den Videos DVDs zu machen oder die Kategorien auf meinem Blog zu überarbeiten.

Ich sammle alle meine Aufgaben, aber ich gehe meine To-Do-Liste auch einmal im Monat durch und streiche rigoros. Da kann es dann schon passieren, dass die DVD-Produktion rausfällt, weil ich merke, dass es mir nicht so wichtig ist, als dass ich einen großen Zeitblock dafür reservieren würde, oder dass die Überarbeitung der Kategorien noch warten kann.

Ich frage mich dann bei jeder Aufgabe

Ist das wirklich wichtig, vor allem ist es mir wichtig?

Was passiert, wenn ich es nicht erledige?

Gehört diese Aufgabe überhaupt zu mir? Oder hab ich sie einfach von jemanden übernommen?

Muss wirklich ich das machen oder kann ich diese Aufgabe an jemanden abgeben?

Und wenn eine Aufgabe diesen Fragen nicht standhält, dann fliegt sie raus.

Aber nicht nur Aufgaben fressen deine Zeit, auch unnötige Dinge, die du zu Hause hortest. All diese Sachen müssen hin- und hergeräumt, aufgeräumt, geputzt, gewartet werden.

Ist dir das den Aufwand wert? Nein? Dann wird es Zeit, überflüssige und nicht geliebte Dinge loszulassen. Das muss nicht viel Zeit kosten. Wenn du nur drei Dinge pro Tag aussortierst, hast du in einem Monat schon knapp 100 Dinge entrümpelt, und das in nur fünf Minuten pro Tag. Was du einfach und schnell entsorgen kannst, findest du in dieser Liste.

Das Wesentliche erkennen

Wenn du dich im Loslassen übst, fällt es dir mit der Zeit immer leichter. Es fällt dir aber auch leichter, Aufgaben und Dinge erst gar nicht in dein Leben zu lassen. Du fragst dich, bevor du eine Aufgabe übernimmst, ob du es wirklich schaffen kannst und machen möchtest. Du fragst dich, bevor du etwas kaufst, ob es dir den Aufwand, den es produziert, wirklich wert ist.

Das Nein sagen wird einfacher, der Perfektionismus wird kleiner und du erkennst wieder, was dir wirklich wichtig ist im Leben.

Unter all dem Ballast, seien es Aufgaben oder Dinge, zu viele „Jas“ oder zu viel Kontrolle, ist nämlich das versteckt, was dir wirklich wichtig ist. Und wenn du anfängst, diesen Ballast abzubauen, kommt das Wesentliche wieder zum Vorschein.

Entspannte Grüße
Birgit

Du machst das nur, um mich zu ärgern

Steine

An einem Morgen vorletzte Woche: Der Göttergatte steigt um 5.15 Uhr aus dem Bett und unter die Dusche. Dann lüftet er, macht sich seinen Kaffee und lädt sich die Zeitung aufs Tablet.

Um 5.45 Uhr steige ich aus dem Bett Richtung Dusche, öffne die Badezimmertür und laufe gegen eine Wand eiskalter Luft (es hat Minusgrade). Meine Stimmung – morgens nicht die beste, wenn ich zu wenig geschlafen habe – passt sich in Sekundenschnelle den Außentemperaturen an. Mir entfährt ein Schreckenslaut und ein sarkastisches Danke.

Aber mir liegt noch mehr auf der Zunge.

Du weißt doch, dass ich auch duschen möchte, warum lüftest du dann?

Du kannst mich doch fragen, ob du lüften sollst, wenn du dir nicht sicher bist!

Nie denkst du mit!

Ich verkneife mir all diese Kommentare, steige unter die Dusche, lasse mir das heiße Wasser über den Kopf laufen und komme ins Denken.

Der Göttergatte macht so etwas nicht mit Absicht. Weiterlesen

Vereinfache Weihnachten – 52 Schritte, die dein Leben vereinfachen

weihnachten-52 schritteWeihnachten, das ist

  • Familienzeit
  • Harmonie pur unterm Weihnachtsbaum
  • Friede
  • Freude
  • Besinnlichkeit
  • ein bisschen Rührseligkeit
  • brave Kinder mit glänzenden Augen
  • zerstrittene Familien, die sich wieder in die Arme fallen
  • perfektes Ambiente
  • köstliches Essen
  • Weihnachtslieder singen
  • und leider auch sehr, sehr viele und sehr, sehr hohe Erwartungen.

Meist scheitert ein harmonisches Weihnachtsfest an unseren hohen Erwartungen an dieses Fest der Feste.

Die Familie sitzt mit den braven Kindern unterm perfekt geschmückten Weihnachtsbaum, verspeist ein 5-Gänge-Menü, singt Weihnachtslieder und geht später gemeinsam in die Christmette. Und an den Feiertagen verbringen alle mit der Verwandtschaft Stunden voller Harmonie.

Das ist unsere Erwartung! Weiterlesen

Meine drei besten Tipps für eine entspannte Vorweihnachtszeit

1Es sind noch knapp zwei Monate bis Weihnachten. Wenn du jetzt anfängst zu planen, dann kann deine Vorweihnachtszeit richtig entspannt werden.

In meinem Gastbeitrag für Geliebte Ordnung verrate ich dir Meine drei besten Tipps für eine entspannte Vorweihnachtzeit.

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!
Birgit