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7/1 – Woche 30

Vergangene Woche waren die Bilderrahmen im Dachboden an der Reihe. Bilderrahmen gehören bei uns definitiv zu den „Das könnten wir ja noch mal irgendwann brauchen“ – Dingen. Nur leider zeigt sich dann immer wieder, wenn wir einen Bilderrahmen brauchen, dass die Größe nicht zum zu rahmenden Poster passt, oder dass das Design des Rahmens nicht zum Zimmer passt, in das das gerahmte Bild dann soll.

7-1 - Woche 30

Also habe ich den Großteil aussortiert, nur das große Bild mit den gelben Blumen und ein Ölgemälde (beides waren selbstgemachte Geschenke zu unserer Hochzeit) durften bleiben. Für die beiden überlege ich mir mal einen Platz, an dem sie wieder aufgehängt werden können.

Auch eine Kiste kleiner Bilderrahmen habe ich noch aussortiert. In dieser Kiste durften zwei Rahmen bleiben. Auch sie werden demnächst bestückt und wieder an die Wand gehängt bzw. auf ein Regal gestellt.

Die aussortierten Bilderrahmen kamen ins Flohmarktzeug, das hoffentlich in zwei Wochen auf dem Flohmarkt neuen Besitzern zugeführt wird.

Wie war deine Woche? Was durfte bei dir gehen?

Entspannte Grüße
Birgit

7/1 – Woche 29

Heute fällt es mir wirklich schwer über so etwas Banales wie das Entrümpeln zu schreiben, nach allem, was letzte Woche passiert ist. Vor allem der Amoklauf in München hat mich zutiefst erschüttert, habe ich dort ja selbst einmal sieben Jahre gewohnt und noch immer Freunde dort (denen zum Glück allen nichts passiert ist).  Meine Gedanken sind bei allen, die bei diesen schrecklichen Ereignissen letzte Woche geliebte Menschen verloren haben, bei allen, die verletzt und traumatisiert sind.

Heute Morgen habe ich im Radio ein Interview mit einer Mutter gehört, deren Tochter sich während des Amoklaufes im Olympia Einkaufzentrum befunden hat. Dieses Mädchen wünscht sich jetzt vor allem, wieder zur Normalität zurückzukehren. Sie möchte wieder zum Sport gehen, in die Schule, und sie möchte nicht mehr gefragt werden, wie es ihr geht oder wie sie das ganze erlebt hat. Sie möchte einfach wieder ihr Leben leben. Und noch etwas hat diese Mutter erzählt. Das Mädchen war gerade in der Umkleide, als die Schüsse fielen, und ist in Socken geflohen. Diese Socken, zerlöchert, verdreckt, wird die Familie in der Wohnung aufhängen als Erinnerung daran, sich nicht über Banalitäten aufzuregen. Weiterlesen

7/1 – Woche 28

Ich bin schockiert! Über mich! Ich habe im Abstellraum im Dachboden noch einmal leere Kartons und noch eine ganze Kiste leere Ordner gefunden.

7-1 - Woche 28

Die sieben Schuhkartons, von denen ich rede, haben mich schon die ganze Zeit über aus einem Regal in der Ecke angegrinst. Aber irgendwie hat mein Gehirn nicht registriert, dass es sieben Stück sind.

Ich weiß auch ganz genau, warum ich sie aufbewahrt habe. Wir packen vor Weihnachten immer Schuhkartons für die Humedica-Aktion „Geschenk mit Herz“. Dafür bewahre ich die Karton auf.

Aber letztes Jahr sind wir leider aus Zeitnot nicht dazu gekommen, Kartons zu packen. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich dafür auch nur zwei davon gebraucht. Bleiben immer noch fünf übrig. Und alle sieben sind jetzt in die Papiertonne gewandert. Wenn wir vor Weihnachten wieder bei der Aktion mitmachen, gehe ich vorher einfach ins Schuhgeschäft und frage nach Kartons. So habe ich das vor Jahren auch gemacht, und ich habe immer Kartons bekommen.

Und dann habe ich auch noch eine ganze Kiste leere Ordner (zehn an der Zahl) gefunden, die unter einer anderen Kiste versteckt war. Erneuter Schock! Ich habe eine leere-Ordner-Schwemme. Die Ordner gesellen sich zu den anderen 15 Stück, die ich bereits aussortiert habe, und die auf dem Flohmarkt (so er denn stattfindet) verschenkt werden.

Ach ja, und ein Saftkrug (kommt zur Flüchtlingshilfe) und zwei kaputte Spannbetttücher habe ich auch noch aussortiert.

Eine wahrhaft schockierende aber auch erfolgreiche Woche!

Wie war deine Woche? Was hast du aussortiert?

Entspannt Grüße
Birgit

7/1 – Woche 27

Heute kommen etwas verspätet und etwas verkürzt die Ergebnisse meiner letzten Woche. Ich habe mich während der Hitze für fünf Minuten in unseren Dachboden gewagt und zwei kleine Kisten komplett entsorgt, eine Kiste mit Videokassetten und eine mit Kabeln und Kopfhörern.

7-1 - Woche 27

Warum ich die Videokassetten überhaupt aufbewahrt habe, weiß ich nicht. Ich habe sie schon vor drei Jahren digitalisieren lassen, weil die ältesten davon immerhin schon über zwanzig Jahre alt sind und wir schon längst keinen Videorekorder mehr besitzen. Es handelt sich um Aufnahmen aus meiner Schulzeit (und der meines Mannes), die Aufnahme unserer Hochzeit und der Taufe unserer Tochter. Also Erinnerungen, die ich gerne aufbewahren möchte. Und ich kann es dir nur empfehlen, falls du noch Videokassetten besitzt, sie digitalisieren zu lassen. Die Qualität der Bänder leidet sehr unter den Jahren, manches ist auf unseren Aufnahmen inzwischen wirklich verzerrt. Die Kassetten haben ich alle in den Müll geworfen.

In der Kiste mit den Kabeln kam so allerhand zum Vorschein, Kopfhörer jeglicher Art und Scartkabel unterschiedlicher Ausführung. Die Kabel und Kopfhörer sind alle in das Flohmarktzeug gewandert. Wir haben ja fest geplant, am Wochenende vom 13. / 14. August auf den größten Flohmarkt hier in der Gegend zu gehen. Hoffentlich spielt auch das Wetter mit.

Und trotzdem ich nur fünf Minuten aufgewandt habe, um zu entrümpeln, habe ich sieben Kassetten und sieben Kabel und Kopfhörer aussortiert. Wenn das mal keine gute Ausbeute ist. Ich bin gespannt, was in noch so alles in den Weiten unseres Dachbodens finden werde. Diese Woche werde ich mich weiter vorarbeiten.

Wie war deine Woche? Was durfte bei dir gehen?

Entspannte Grüße
Birgit

7/1 – Woche 24

Hast du auch eine Schachtel oder eine Schublade mit kleinen Geschenken, die du – falls du mal spontan eingeladen wirst – herschenken kann? Weißt du, was drin ist? Und greifst du auch in die Schachtel, wenn du ein kleines Geschenk brauchst?

Ich habe letzte Woche genau diese Schachtel mit den Geschenken gefunden, im Dachboden. Und es war mir nicht bewusst, was sich alles darin befindet.

7-1 - Woche 24

Es befanden sich vor allem Kleinigkeiten für Kindergeburtstage darin, Spiele, Lesezeichen, Straßenmalkreiden, Schleich-Tiere. Auch ein paar Dinge für Erwachsene habe ich noch gefunden, aber die hielten sich in Grenzen. Nun ist das Problem, dass all diese Spielzeuge leider alle für kleinere Kinder sind, die weder in der Verwandtschaft noch im Freundeskreis unserer Tochter zu finden sind. Dreizehnjährige Mädels habe andere Interessen und Wünsche als das, was in dieser Schachtel zu finden war. Und für die Erwachsenengeschenke hatte ich längst eine andere Schachtel in meinem Büro eröffnet. Außerdem verschenke ich inzwischen ungern Kleinigkeiten, die nur herumstehen und Platz wegnehmen. Ich bin inzwischen dazu übergegangen Kleinigkeiten zu verschenken, die entweder essbar, trinkbar sind oder sich auf andere Art und Weise nach einer Zeit selbst entrümpeln (z.B. Schnittblumen).

Also habe ich kräftig aussortiert. Ein paar Kindersachen habe ich aufgehoben, weil bei uns in der Verwandtschaft Nachwuchs ansteht und ich genau diese Sachen gut verschenken kann. Es durften aber nur wirklich schöne und auch teure Dinge bleiben (z.B. Kasperlepuppen von Kersa).

Die aussortierten Sachen wandern alle in die Flohmarktkiste, denn im August findet bei uns immer ein riesiger Flohmarkt statt, auf den wir gehen möchten. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wandern die Flohmarktsachen in die Tonne oder zur Flüchtlingshilfe.

Wie war deine Woche? Was hast du gehen lassen?

Entspannte Grüße
Birgit