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Nimm Rücksicht – auf DICH! – Blogparade zur Rücksichtnahme

 

BänkeIch sag es gleich mal vorweg: das Wort Rücksichtnahme hat für mich einen faden, negativen Beigeschmack. Für mich hat Rücksichtnahme immer etwas mit „den anderen groß und sich selbst klein machen“ zu tun. (Diese Ansicht hat sich Laufe des Schreibens geändert)

Aber das liegt einfach an meiner Geschichte. Als Kind wurde Rücksichtnahme von mir verlangt. Nimm Rücksicht auf die Oma, weil die schon so alt ist, nimm Rücksicht auf die Freundin, weil die nicht so schnell, so klug ist, nimm Rücksicht auf die anderen im Instrumentalunterricht, weil die noch nicht so gut sind.

Ich habe Rücksicht genommen, weil ich musste und weil man das eben macht, weil man eben Rücksicht nimmt.

Aber wie ich schon geschrieben habe, hat das mit meiner Kindheit zu tun. Rücksichtnahme an sich finde ich sehr wichtig.

Als Ilse Maria Lechner vom Entfaltungsparadies zur Blogparade über Rücksichtnahme aufgerufen hat, hab ich deshalb erst einmal im Duden nach sinnverwandten Wörtern gesucht.

Achtung, Diskretion, Höflichkeit, Pietät, Schonung, Sorgfalt, Takt, Vorsicht, Respekt stehen da als sinnverwandte Wörter.

Mit Achtung und Respekt kann ich schon mehr anfangen. Und das ist es auch, was die Rücksichtnahme für mich ausmacht.

Im Grunde kann man Rücksichtnahme, Achtung und Respekt in einem Sprichwort zusammenfassen

Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.

Das ist es, was für mich Rücksichtnahme ausmacht, wenn ich es ganz neutral betrachte.

Würde sich jeder und jede von uns an das Was du nicht willst, das man dir tut… halten, dann wäre das Zusammenleben so friedlich und einfach. Weiterlesen