Verlangsame dein Tempo – 52 Schritte, die dein Leben verändern

Verlangsamen - 52 SchritteWir leben in einer rasanten Zeit.

Wenn ich mir – gerade jetzt vor Weihnachten – unsere Innenstadt (und ich lebe in einer Kleinstadt!) ansehe, dann hetzen alle durch die Straßen von Geschäft zu Geschäft, die Autos quälen sich über den Asphalt, alles muss schnell gehen.

Und ich ertappe mich dabei, wie ich meiner Tochter zuraune, dass sie jetzt ganz schnell aussteigen soll, weil ich hier nicht lange anhalten kann und die Autofahrer hinter mir schon ungeduldig werden. Los, los!

Ja, wir leben schnell, wir leben rasant, wir leben auf der Überholspur!

Unser Alltag beschleunigt sich immer mehr, nicht zuletzt weil die Technologisierung unserer Welt technologisiert zunimmt.

Du bist jederzeit per Mail und Smartphone zu erreichen, hast in Sekundenschnelle Zugriff auf Informationen, wirst in Echtzeit mit Nachrichten aus aller Welt bombardiert und checkst im Minutentakt dein Smartphone, damit du nichts verpasst.

Dein Kalender ist bis zum Bersten voll mit Terminen, und du hetzt durch den Tag.

Schnell noch das erledigen, schnell noch die Mails checken, schnell noch auf Facebook schauen, was es Neues gibt, ah, eine WhatsApp-Nachricht poppt auf, schnell einkaufen gehen, während das Kind in der Musikschule ist, zum Abholen hetzen, weil die Schlange an der Kasse so lange war, und schnell nach Hause düsen.

Sieht so dein Alltag aus?

Keine Sorge, du bist nicht alleine. Meiner sieht auch manchmal so aus. Und ich kenne eine Menge Leute, deren Alltag genauso aussieht.

Noch vor zehn Jahren war mein Leben nicht so rasant.

War früher alles besser? Weiterlesen

Vereinfache Weihnachten – 52 Schritte, die dein Leben vereinfachen

weihnachten-52 schritteWeihnachten, das ist

  • Familienzeit
  • Harmonie pur unterm Weihnachtsbaum
  • Friede
  • Freude
  • Besinnlichkeit
  • ein bisschen Rührseligkeit
  • brave Kinder mit glänzenden Augen
  • zerstrittene Familien, die sich wieder in die Arme fallen
  • perfektes Ambiente
  • köstliches Essen
  • Weihnachtslieder singen
  • und leider auch sehr, sehr viele und sehr, sehr hohe Erwartungen.

Meist scheitert ein harmonisches Weihnachtsfest an unseren hohen Erwartungen an dieses Fest der Feste.

Die Familie sitzt mit den braven Kindern unterm perfekt geschmückten Weihnachtsbaum, verspeist ein 5-Gänge-Menü, singt Weihnachtslieder und geht später gemeinsam in die Christmette. Und an den Feiertagen verbringen alle mit der Verwandtschaft Stunden voller Harmonie.

Das ist unsere Erwartung! Weiterlesen

Die Weihnachtsfamilienkonferenz – 52 Schritte, die dein Leben vereinfachen

Weihnachtsfamilienkonferenz - 52 SchritteFeierst du mit deiner Familie das Weihnachten, das ihr wirklich möchtet?

Machst du dir vor Weihnachten unendlich viel Stress mit den Vorbereitungen, weil du glaubst, dass alle das von dir erwarten?

Weihnachten ist das Fest im Jahreskreis, das am meisten von Traditionen und einem „das haben wir schon immer so gemacht“ überfrachtet ist.

Man backt Kekse, man besucht Weihnachtsmärkte, man schenkt der Oma jedes Jahr zu Weihnachten einen Stollen, man dekoriert die Wohnung bis zum Umfallen, man gestaltet natürlich die Adventskalender der Kinder selbst, man hat den wunderschönsten Adventskranz weit und breit, man verschickt stapelweise Weihnachtskarten, man tischt mindestens ein Drei-Gänge-Menü auf, man geht in die Kirche, usw. usw.

Ist dir etwas aufgefallen?

Alles, was ich aufgezählt habe, macht man nicht DU.

Hast du jemals schon hinterfragt, was DU möchtest? Habt ihr euch als Familie schon jemals gefragt, was ihr an Weihnachten und in der Adventszeit möchtet?

Nein?

Dann wird es jetzt Zeit.

Und das beste Instrument, um heraufzufinden, wie ihr als Familie Weihnachten und die Vorweihnachtszeit wirklich verbringen wollt, ist eine Weihnachtsfamilienkonferenz. Weiterlesen

Irgendwann lese ich das – Meine Strategien gegen die Anhäufung von Lesestoff

BuchstabenEin toller Artikel der auf Facebook gepostet wird, du hast aber gerade keine Zeit zum Lesen.

Ein interessanter Blogpost auf einem Blog, den du regelmäßig liest, leider schreit gerade dein Kind, weil es Hunger hat.

Der Artikel in der Zeitschrift, den du dir für später aufbewahren möchtest, weil du daraus selbst einen Blogartikel machen oder die erwähnten Tipps ausprobieren möchtest.

Informationen, Interessantes, Tipps, Input allerorten, überall und ständig. Als neugieriger, interessierter Mensch kannst du da schon mal untergehen.

Ich gebe zu, ich bin anfällig für all diese lesbaren Informationen.

Ich kann selten an Büchern vorbeigehen, die mich interessieren, habe über hundert Blogs in meinem Feedreader, einige Zeitschriften abonniert und kann mich in Facebook verlieren, wenn ich nicht aufpasse.

Ich liebe es, zu lesen, seien es Romane, Fachbücher, Zeitschriften oder Blogartikel, die mich weiterbringen.

Nur manchmal setzt mich das auch ganz schön unter Druck.

Wenn ich mir die Stapel ungelesener Bücher zu Hause anschaue, seien sie gekauft oder aus der Bücherei, die ungelesenen abonnierten Zeitschriften, von denen schon wieder ein neues Exemplar eingetrudelt ist, und die ungelesenen von mit als interessant erachteten und gespeicherten Blogartikel, dann denke ich mir Wann soll ich das bitte jemals lesen? Weiterlesen

Was eine Tomate mit deinen Pausen zu tun hat

Mach Pausen mit der TomateIch gehöre du zu den Erst-fertig-dann-Pause-machen-Typen. Ich arbeite gerne durch, wenn ich gerade im Flow bin, gönne mir selten Pausen und mache erst alles fertig, bevor ich überhaupt an die Pause denke.

Große Pausen sind bei mir weniger das Problem. Ich mache große Pausen. Meine Mittagspause z.B. ist mir heilig, auch die Runde mit dem Hund am Vormittag fällt nie aus.

Bei mir hapert’s eher an den kleinen Pausen zwischendurch. Ich setze mich um 7.30 Uhr an meinen Schreibtisch und arbeite ohne Unterbrechung mindestens zwei Stunden durch. Genauso am Nachmittag, zwei bis drei Stunden ohne Unterbrechung sind da gleich zusammen.

Aber sie fehlen mir auch nicht wirklich, die kleinen Pausen. Wer braucht schon Pausen zwischendurch, wenn es gerade so flutscht?

Leider mache ich auch keine kleinen Pausen, wenn es nicht flutscht. Dann vertrödle ich schon mal zwei Stunden im Internet – ohne Pause.

Und wie gut mir kleine Pausen tun, merke ich erst, wenn ich sie wirklich mache. Diese kleinen Erholungsinseln im Tun steigern meine Konzentration, entspannen und entlasten – vor allem bei Bildschirmarbeit – meine Augen.

Falls du auch zum Durcharbeiten neigst und Pausen schon mal gerne vergisst, dann lies weiter.

Ich verrate dir jetzt nämlich, wer ich dazu zwingt, auch kleine Pausen zu machen. Weiterlesen