Reisende soll man ziehen lassen

Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, weiß, dass ich einen neuen Blog habe: www.der-buchleser.de. Ich habe für diesen Blog schon einige Jahre Buchrezensionen geschrieben und ihn Anfang 2017 übernommen. Auf Der Buchleser rezensiere ich nicht nur Bücher, sondern schreibe auch ab und zu Beiträge über Themen, die mit Büchern zu tun haben.

Und über ein Thema, das ganz gut hierher passt, habe ich letztens gebloggt. Es geht darum, warum ich keine Bücher aufbewahre, und warum es bei uns nur zwei kleine Bücherregale gibt, eines, das mit den Büchern des Göttergatten bestückt ist, und eines, das im Zimmer der Tochter mit deren Büchern gefüllt ist.

Bücher sind für mich einfach Reisende, und Reisende soll man nicht aufhalten. Und hier findest du den Artikel:

Bücher sind Reisende

Entspannte Grüße
Birgit

Mehrwert für dich

Heute möchte ich dir zwei E-Books empfehlen, an denen ich mich 2016 beteiligt habe:

Simple present im Praxistest von Felicitas Richter

und

Sei unperfekt von Jutta Held.

Simple present im Praxistest

coverFelicitas Richter hat 2015 – für mich – eines der besten Bücher zur Vereinbarkeit veröffentlicht: Schluss mit dem Spagat. Dieses Jahr hat sie Blogger, die sich mit dem Thema Vereinbarkeit beschäftigen, angesprochen (u.a. auch mich) und sie gebeten, ihr Buch dem Praxistest zu unterziehen. Das haben wir getan, und herausgekommen ist dieses inspirierende E-Book, das ihr euch hier downloaden könnt.

Sei unperfekt

Aus einem unperfekten Video, das Jutta Held dieses Jahr auf ihrem Blog online gestellt hat, ist eine Blogparade geworden, mit 22 Beiträgen. Herausgekommen ist nun ein E-Book mit vielen Tipps und Impulsen, um einfach mal unperfekt zu sein. Hier kannst du dir das E-Book holen.

Ich wünsche dir viel Spaß mit den beiden E-Books.

Entspannte Grüße
Birgit

7/1 – Woche 31 UND Blogpause

Letzte Woche haben wir uns – nach eine Woche Ferien – nun über die Schulsachen hergemacht und kräftig aussortiert. Hat unsere Tochter in der Grundschule noch alle Hefte aufbewahrt (sie lagern sortiert nach Klassen in Kisten im Dachboden und werden dort von Zeit zu Zeit wiederentdeckt und durchgestöbert), werden seit dem Gymnasium die meisten Hefte sofort nach Schuljahresende entsorgt. Nur manche Theoriehefte bleiben, um eventuell nochmal nachsehen zu können im neuen Schuljahr. Beim Rest ist sie rigoros, das fliegt alles ins Altpapier. Wenn die Hefte noch nicht ganz vollgeschrieben sind, reiße ich die leeren Seiten oft noch als Schmierpapier heraus.  Und wenn umgekehrt nur ein paar Seiten voll waren, reiße ich diese heraus, und das Heft kann noch einmal verwendet werden. Weiterlesen

7/1 – Woche 30

Vergangene Woche waren die Bilderrahmen im Dachboden an der Reihe. Bilderrahmen gehören bei uns definitiv zu den „Das könnten wir ja noch mal irgendwann brauchen“ – Dingen. Nur leider zeigt sich dann immer wieder, wenn wir einen Bilderrahmen brauchen, dass die Größe nicht zum zu rahmenden Poster passt, oder dass das Design des Rahmens nicht zum Zimmer passt, in das das gerahmte Bild dann soll.

7-1 - Woche 30

Also habe ich den Großteil aussortiert, nur das große Bild mit den gelben Blumen und ein Ölgemälde (beides waren selbstgemachte Geschenke zu unserer Hochzeit) durften bleiben. Für die beiden überlege ich mir mal einen Platz, an dem sie wieder aufgehängt werden können.

Auch eine Kiste kleiner Bilderrahmen habe ich noch aussortiert. In dieser Kiste durften zwei Rahmen bleiben. Auch sie werden demnächst bestückt und wieder an die Wand gehängt bzw. auf ein Regal gestellt.

Die aussortierten Bilderrahmen kamen ins Flohmarktzeug, das hoffentlich in zwei Wochen auf dem Flohmarkt neuen Besitzern zugeführt wird.

Wie war deine Woche? Was durfte bei dir gehen?

Entspannte Grüße
Birgit

7/1 – Woche 29

Heute fällt es mir wirklich schwer über so etwas Banales wie das Entrümpeln zu schreiben, nach allem, was letzte Woche passiert ist. Vor allem der Amoklauf in München hat mich zutiefst erschüttert, habe ich dort ja selbst einmal sieben Jahre gewohnt und noch immer Freunde dort (denen zum Glück allen nichts passiert ist).  Meine Gedanken sind bei allen, die bei diesen schrecklichen Ereignissen letzte Woche geliebte Menschen verloren haben, bei allen, die verletzt und traumatisiert sind.

Heute Morgen habe ich im Radio ein Interview mit einer Mutter gehört, deren Tochter sich während des Amoklaufes im Olympia Einkaufzentrum befunden hat. Dieses Mädchen wünscht sich jetzt vor allem, wieder zur Normalität zurückzukehren. Sie möchte wieder zum Sport gehen, in die Schule, und sie möchte nicht mehr gefragt werden, wie es ihr geht oder wie sie das ganze erlebt hat. Sie möchte einfach wieder ihr Leben leben. Und noch etwas hat diese Mutter erzählt. Das Mädchen war gerade in der Umkleide, als die Schüsse fielen, und ist in Socken geflohen. Diese Socken, zerlöchert, verdreckt, wird die Familie in der Wohnung aufhängen als Erinnerung daran, sich nicht über Banalitäten aufzuregen. Weiterlesen