7/1 – Woche 2

Ich gebe zu, aus dem Entrümpeln des Kellerraums ist vergangene Woche leider nichts geworden. Irgendwie ist mir die Zeit durch die Finger geronnen.

Da unsere Tochter auf Skifreizeit mit der Schule war, oblag es fast allein nur mir, ihre Aufgaben im Haushalt zu übernehmen. Zudem haben der Göttergatte und ich die kindfreie Zeit genutzt und uns einen Wellnesstag in einer Therme gegönnt.

Und ich habe festgestellt, dass ich eher der Typ für Hauruckaktionen bzw. Großentrümpelungsaktionen bin. Jeden Tag eine Sache, das ist etwas, woran auch ich mich gewöhnen muss, selbst wenn ich mit dem Loslassen von Sachen kein großes Problem habe.

Aber ich habe mich der Herausforderung gestellt und bin jeden Tag mit offenen Augen durch unser Haus gegangen. Und siehe da, es sind doch neun Dinge zusammen gekommen.

Die Kerze z.B. dümpelt schon lange auf einer Kommode im zweiten Stock dahin, die ständig als Ablage für Wäschekörbe und sonstiges benutzt wird. Die Kerze wurde also immer ins Abseits gedrängt. Jetzt bekommt sie einen neue Heimat, ich werde sie verschenken. Die DVDs haben einfach ausgedient und werden über www.momox.de verkauft, die Brille nehme ich demnächst zum Optiker mit, der Umbrienführer kommt in die Stadtbücherei, die beiden anderen Bücher werde ich ebenfalls über momox verkaufen und die Creme wandert in den Müll, weil ich sie eh nicht benutze.

 

Ausgemistet Woche 2

Ob ich nächste Woche dazu komme, den Kellerraum zu entrümpeln, weiß ich nicht. Aber ich werde mich weiterhin auf die Suche nach einer Sache pro Tag machen.

Wie ging es dir in der zweiten Woche?

Bleib entspannt und mach’s dir einfach

Birgit

 

PS: Einen tollen Artikel über Minimalismus und was er wirklich bedeutet, findest du bei Pia auf malmini.de.

 

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10 Antworten
  1. Nicole von Familieordentlich.de says:

    Liebe Birgit,

    diese Woche bin ich mit meinen Kindern zusammen einen Teil des Spielzeugs durchgegangen.
    Ich war mir nicht sicher, ob die Beiden sich tatsächlich von Spielzeug trennen könnten, mit dem sie nicht mehr oder kaum noch spielen. Aber wir waren doch recht erfolgreich.

    Uns hat geholfen uns zu fragen: „Welche Sachen wollen wir unbedingt behalten?“ anstatt „Was können wir weggeben?“.

    Die Regale im Spielzimmer sind luftiger und übersichtlicher geworden und die Kinder freuen sich, dass sie jetzt nur noch Sachen für (mehr oder weniger ;-)) Große haben.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    • Birgit Geistbeck says:

      Eine gute Idee, die Fragestellung umzudrehen. Bei uns hat auch immer geholfen, alles Aussortierte erst einmal in eine Kiste zu geben. Ein halbes Jahr später kam die Kiste wieder und unsere Tochter durfte sich eine Sache daraus aussuchen. Was auch beim Aussortieren geholfen hat: wir geben das Kindern, die nicht so viel Spielzeug haben wie du.

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      • Angelina Bockelbrink says:

        Wir haben jetzt schon zwei Jahre hintereinander jeweils kurz vor Weihnachten Spielsachen an die kinderreichen Flüchtlingsheime hier in Berlin gespendet. Das macht es unseren Kindern sehr leicht etwas abzugeben, auch wenn es sich um Dinge handelt, die sie vielleicht doch noch ein wenig gern mögen.
        Und es schafft einen tieferen Sinn für Weihnachten außerhalb eines religiösen Kontextes.

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  2. Tanja says:

    Es funktioniert! Und eigentlich sogar mehr als nur 7: einige Kartons und Verpackungsmaterial, einiges an Weihnachtsbaumschmuck, einige Fotodateien beim Aussuchen für die Fotobestellung, ein kaputter Wasserball, ein leerer Kuli, einige leere Plastikdosen von Spieltieren vom Adventskalender sowie 2 nicht benötigte Kalender 2016. Bin gespannt, was KW 3 aussortiert wird…

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  3. Angelina Bockelbrink says:

    Ich stelle fest, jeden Tag eine Sache funktioniert für mich nicht so richtig, aber einmal pro Woche mindestens 7 ist einfach.
    Letzte Woche habe ich mal mein Emailpostfach ausgemistet, sowie die Socken aller Familienangehöriger und unsere Schachtel mit Stiften im Wohnzimmer.
    Am Freitag sind meine Rechnungen und Kassenzettel dran, unser Verpackungsmaterial und die Kunstwerke der Kinder.
    Viele Grüße,
    Angelina

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    • Birgit Geistbeck says:

      Bei mir funktioniert das auch nicht so richtig mit „1 Sache pro Tag“. Mir geht es da wie dir. Ich finde es auch einfacher, an ein, zwei Tagen auszusortieren. Ist aber auch okay. Es soll jeder so machen, wie er möchte und kann.

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